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Vikens Kapelle

Die Lage der Vikens Kapelle am Ufer des "Kvarnbergsvattnets" in Frostviken ist so schön, dass man glauben könnte, Gott selbst hätte sie ausgesucht. Und ein bisschen ist es tatsächlich auch so gewesen.

Begonnen wurde der Bau der Kapelle nämlich in Kyrkbolandet, doch dort bauten Unbekannte in der Nacht stets all das wieder ab, was am Tage aufgebaut worden war. So beschloss man, den Bauplatz zu verlegen. Ein Holzbalken wurde in den See gelegt – dort, wo er an Land spülen würde, wollte man bauen. Der Balken kam in Viken in einer unzugänglichen Schlucht Ufer, wurde dann aber noch einige hundert Meter nach Westen gebracht. Der Baumeister – Enar Persson von Jorm – hatte keinen Bauplan und baute nach Eingebung.

Vikens Kapelle wurde von 1793 bis 1799 gebaut und ist damit als ältestes Gotteshaus der Umgebung.

Fatmomakke Kirche

1780 reiste der Pfarrer Per Rådström aus Åsele ins Gebirge, um am oberen Ende des Ransarsees die Samen zu treffen. Seine Predigten fielen auf fruchtbaren Boden: 1781 wurden in Fatmomakke die ersten Kirchgebäude gebaut.

Zehn Jahre später waren die zwei Katen und der Schuppen für die Gottesdienste zu klein geworden - eine neue Kirche entstand. Auch diese wurde allmählich zu klein und unmodern. Die heutige Kirche wurde von 1881 bis 1884 gebaut.


© Johan Norberg

Vor 1820 wurde die Kirche in Fatmomakke ausschließlich von Samen besucht, die auf dem Kirchplatz Übernachtungskaten bauten. Als sich die ersten Siedler in der Region niederließen, besuchten auch sie die Gottesdienste und bauten nach und nach Häuser rund um die Kirche.

Gäddede Kirche

Als die Kapelle in Viken für die ständig wachsende Gemeinde zu klein wurde und die Gläubigen aus den südlichen Dörfern Frostvikens nicht mehr so weit zur Sonntagsmesse laufen wollten, wurde die Kirche in Gäddede gebaut.

Wann genau der Bau begann ist unbekannt. Der erste Priester in Gäddede, Magnus Selberg, nahm seine Arbeit 1841 auf.

1933-34 und 1974 wurde die Kirche renoviert.

Ankarede Kapelle

Mitten in der sehenswerten Sami-Siedlung Ankarade liegt die weiße Holzkapelle, eine der bekanntesten Kirchen der Umgebung. Gebaut wurde sie 1896, 1953-54 wurde sie restauriert.

Den Schlüssel können Sie im Café Ankarede gleich neben der Kapelle ausleihen.

Högland Kapelle

Schon im Jahre 1860, so erzählt man in Högland, entdeckten zwei Wanderer aus Långsele – Erik Jonsson und Pastor Carl Gustaf Hammar – den Platz für die heutige Kapelle.

Högland Kapelle

Bis das Gotteshaus auch tatsächlich gebaut wurde, vergingen noch einige Jahrzehnte. 1904 entstand dort zunächst einmal das Schulhaus, das auch für die Gottesdienste genutzt wurde. Als 1934 eine neue Schule gebaut wurde, erinnerte man sich an Pastor Hammars Vision: Fünf Jahre später wurde im ehemaligen Schulgebäude die neue Kapelle eingeweiht. 1940 bekam die Kapelle einen Altar und eine Kanzlei – ein Teil des dabei verwendeten Holzes stammte aus der alten Kirche in Dorotea, die 1932 im Brand zerstört wurde. 1955-56 wurde die Kapelle umgebaut.

Der hübsche rote Glockenturm wurde im Herbst 1941 fertig gestellt und mit zwei Glocken ausgestattet.

Doroteas Kirche

Die Kirche der südlichsten Gemeinde Lapplands liegt zentral auf dem Hügel Kullerbalken. Die erste Holzkirche aus dem Jahr 1799 brannte 1932 bis auf die Grundmauern ab. Ihre Nachfolgerin wurde 1934 eingeweiht und 1984 grundlegend restauriert.

Doroteas Kirche

In der Kirche stehen Skulpturen des bekannten Künstlers Carls Milles. Sein Bruder, Evert Milles, hatte die neue Kirche entworfen.

Werfen Sie auch einen Blich in die kleine Kapelle auf dem Friedhof neben der Kirche: Hier steht die lebensgroße Skulptur "Abendmahlsgruppe" von Björn Martinius.

Sjoutnäsets Kapelle

1919 wurde die schöne Holzkapelle am Ufer des Stoursjouten-Sees mit 225 Plätzen eingeweiht. Da es im Gotteshaus keine Heizung gibt, wird die "Sjoutnäs-Messe" nur einmal im Sommer gefeiert. Außerdem ist die romantische Kapelle, die am Weg zwischen Lidsjöberg und Härbergsdalen liegt, beliebt bei Brautpaaren.

Sjoutnäset Kapelle

Ist die Kapelle abgeschlossen, können Sie den Schlüssel im Bauernhof auf der anderen Seite der Straße ausleihen – dort können Sie auch leckeren Ziegenkäse kaufen.

Vilhelmina Kirche

An das erste Gotteshaus in Vilhelmina , die 1785 gebauten Volgsjö Kapelle, erinnert heute nur noch Gebälk-Reste östlich des Kommunalhauses.

Vilhelmina Kirche

Die heutige Kirche auf einem Hügel neben dem Volgsjön mit Aussicht über den See und Wälder wurde 1840 eingeweiht. Zum Bau der Kirche musste jedes Dorf aus der Gemeinde mit einer gewissen Anzahl an Arbeitstagen und gesägtem Holz beitragen.

Am Anfang konnte die Kirche für 900 Gläubige fassen – seit ihrer Renovierung 1970 wurde die Zahl der Sitzplätze auf 500 reduziert.

Strömsund Kirche

Als die nur 12 mal 7 Meter große Mittelalter-Kirche in Strömsund nicht mehr genug Platz für alle Gemeindemitglieder bot, entschloss man 1816, eine neue, größere Kirche zu bauen. Begonnen wurde der Bau wahrscheinlich schon im Jahre 1823.

Strömsund Kirche

Aufgrund von zahlreichen Missernten und anderen Schwierigkeiten passierte dann aber viele Jahre nichts mehr. Erst 1845 nahm der Kirchenbaumeister F.A. Lindstein aus Stockholm, der der Gemeinde das beste Angebot gemacht hatte, die Arbeiten wieder auf. Er veränderte auch die ursprünglichen Baupläne von Simon Geting.

1847 wurde die Kirche offiziell eingeweiht, 1939 wurde die Mauer aus Kalksteinen um das Gebäude gebaut. 1928 fand eine umfassende Renovierung statt.

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